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Thema: Sticknadeln, Unterschiede?

  1. #1
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    Standard Sticknadeln, Unterschiede?

    Hallo an alle,
    ich habe gestern was gestickt...
    es war Walkloden, also etwas dick...
    ich habe es auf Klebevlies geklebt, hatte ein nicht sehr dichtes Motiv, so was Paisley-artiges.
    Garn: Sulky, Rayon, 40, multicolor

    Dann habe ich mit meine HUS den Fix Rahmen sticken wollen und habe schon dabei 3 Nadeln zerbrochen.

    Es waren 75er von Organ.
    Dann habe ich eine 90er von Organ genommen - auch zerbrochen.

    Alles habe ich kontrolliert, der Rahmen lief frei, es war keine harte Stelle irgendwo...??:confused::rolleyes:

    Dann habe ich eine Madeira Nadel genommen - und die hat es dann abgestickt OHNE Probleme....

    Kann es das geben, das Nadeln nix sind?
    Zu alt?
    In der Sonne gelegen?
    Produktionsfehler?
    :confused:
    viele Grüße von Ute
    ...Meine Homepage......Mein Shop...

  2. #2
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    Standard

    JA!!! Habe auch bei Sticken 3 kaputt bekommen... Ich dachte das Muster war zu dicht (Hummelfiruren) Weil ich keine andere hatte habe ich Steinmetz (heissen die glaube ich) und es ging prima weiter ohne Ärger.
    LG
    Isabel

  3. #3
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    Hallo Ute,

    das macht mich jetzt etwas stutzig, ich dachte immer es liegt an meinen mangelnden Fachkenntnissen. Bei mir knallen sogar die Titannadeln von Organ manchmal in Serie weg. Ich werde mal beobachten ob es mit anderen Fabrikaten besser ist. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass Nadeln "altern".

    LG Susanne

  4. #4
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    Standard Nadeln

    Hallo!

    Es kann durchaus an den Nadeln liegen.

    Ich habe früher öfter No-Name-Nadeln verwendet, die ich preiswert irgendwo bekommen habe. Dann habe ich beim Nähen mit ganz normalem Stoff und den eigentlich passenden Nadeln lauter Fehlstiche gehabt. Die Nadeln (waren no names) habe ich mir dann mal genau angesehen - die waren teilweise bis zu 2 mm kürzer. Daher kamen auch die Fehlstiche, weil die Nadeln zu kurz waren, haben sie manchmal die Stiche nicht richtig gebildet.

    Daher nehme ich mittlerweile nur noch die Nadeln von Schmetz, die sind zwar teurer, aber sie halten länger und dann relativiert sich der Preis auch. Und da ist eine Nadel so lang wie die andere. Irgendwann brechen die zwar auch, aber bei mir müssen die auch ganz schön was aushalten.

    Grüße

    Dorothe

  5. #5
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    Standard

    Hallo,

    ich habe da mal eine Frage zu den Sticknadeln.

    Benutzt man die Sticknadeln bei allen Stoffenarten? :confused:

    Wenn ich mir eine Jeans nähe, benutzt man doch die Jeansnadeln, bei Leder die Ledernadel, bei dünnen Blusenstoffen die 60er oder 70er. Möchte ich diese Stoffe jetzt besticken - verwende ich für meinen Blusenstoff die Sticknadel wie auch bei Jeans und Leder???

    Leila

  6. #6
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    Standard

    Ich verwende fast nur Sticknadeln von Schmetz. Wenn sie zum Sticken nicht mehr zu gebrauchen sind, nehme ich sie manchmal noch zum Nähen. Nur Jersey nähe und sticke ich mit Schmetz Kugelspitze Ball Point 130/705 H SUK.
    Der Jerseystoff kann beim Sticken genau so kaputt gehen, wenn die Nadel die Gewebefäden trifft, wie beim Nähen...Bei dicken Stoffen sticke ich mit geringerer Geschwindigkeit und bei dünneren hatte ich noch keine Probleme, vielleicht weil die Verstärkungen durch die Vliese das ausgleichen.
    Viele Grüße
    Brigitte
    Mein Baby Hannah http://www.quiltparadise.de/html/brigitte.html

  7. #7
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    Zitat Zitat von mahatari Beitrag anzeigen
    Ich verwende fast nur Sticknadeln von Schmetz. Wenn sie zum Sticken nicht mehr zu gebrauchen sind, nehme ich sie manchmal noch zum Nähen. Nur Jersey nähe und sticke ich mit Schmetz Kugelspitze Ball Point 130/705 H SUK.
    Der Jerseystoff kann beim Sticken genau so kaputt gehen, wenn die Nadel die Gewebefäden trifft, wie beim Nähen...Bei dicken Stoffen sticke ich mit geringerer Geschwindigkeit und bei dünneren hatte ich noch keine Probleme, vielleicht weil die Verstärkungen durch die Vliese das ausgleichen.
    :Danke::Danke::Danke:

    Leila

  8. #8
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    Hallöchen,

    frei nach dem Motto, besser spät als nie...
    Nadeln können auch brechen, wenn Zug auf dem Garn ist, weil es bspw. durch eine Scharte an der Kone hängen bleibt. Oder wenn sich zu wenig auf der Spule befindet und es nicht mehr ordentlich abläuft (=Zug). Dadurch habe ich schon so manchen Nadelbruch erlitten. Beim Sticken arbeitet die Maschine auch mit ganz anderen Geschwindigkeiten, so dass einem solche Kleinigkeiten momentan gar nicht auffallen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass eine falsche Fadenspannung einer Nadel zusetzt und zu Bruch führen kann.
    Zum Sticken nimmt man grundsätzlich Sticknadeln, weil sie auf diese Geschwindigkeiten ausgelegt sind, weil das Öhr etwas größer ist und somit das empfindlichere Stickgarn mehr Spiel hat als bei Nähnadeln.
    Jeans nie mit Jeansnadeln sticken, da diese, wenn sie in die bestehende Stickerei einstechen, durch die schärfere Spitze das Garn unnötig beschädigen.
    Jersey kann auch mit Sticknadeln bestickt werden, allerdings sollte man eine neue nehmen, um eine Beschädigung der Nadelspitze auszuschließen. Sticknadeln haben eine leichte Kugelspitze und beschädigen Jersey nicht. Dagegen ist das Öhr einer Jerseynadel nicht für Stickgarn geeignet und kann zu Fadenrissen führen.
    Bei dünnen Stoffen 75er Sticknadeln nehmen, bei festen Stoffen 90er, ansonsten auch die Nadeln dem Garn anpassen, für 30er Garn immer 90er Nadeln, für 40er und dünneres die 75er.
    Ich sticke mit Organ und Schmetz und habe noch keinen Unterschied bezüglich der Haltbarkeit festgestellt.

    Wenn mit Klebevlies/Kleber gearbeitet wird, verkleben, je nach Raumtemperatur, die Nadeln, was auch zu Bruch führen kann. Je wärmer es ist, desto schneller, es hilft ein wenig, das Klebevlies im Kühlschrank zu lagern. Besser aber der Familie vorher Bescheid sagen, sonst fragen sie seltsam und vorsichtig nach... ;-) Ich fahre dann auch öfter mal mit einem leicht öligen Lappen über die Nadel.

    Das sind jetzt meine gesammelten, jahrelangen Erfahrungen mit diversen Maschinen und Garnen und sie sind bestimmt noch ausbaufähig, manchmal liegt es auch daran, wer vor der Maschine sitzt. ;-)

    Liebe Grüße
    Annemarie
    An einer offenen Blüte schätzt man die Schönheit, an einem offenen Herzen den Charakter.
    (Karl Miziolek)

    http://stickanni.de/

  9. #9
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    Meine Erfahrung:
    Beim Sticken ist mir eine Titan-Nadel während des Stickvorgangs abgebrochen und hat mir das obere Ende des Stickfußes ( Pfaff 2144)
    weggehauen und in sekundenschnelle Fäden unten rein gewurstelt. So schnell konnte ich die Maschine garnicht stoppen.
    Die Reperarturkosten mit Inspektion und Porto über 350 €.
    Ich werde mir keine Titannadeln mehr kaufen. Sonst benutze ich Schmetznadeln.

    Gruß Erika

  10. #10
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    Standard

    Hallo Erika,

    hast Du genau beobachtet, was passiert ist? Bei meiner Pfaff 7570 (die nur noch zum Nähen eingesetzt wird) haben sich oft die Nadeln selbständig aus der Halterung gelöst, man konnte sie festschrauben wie man wollte, irgendwann löste sich mal eine. Mein Nähmahä hat mir auch schon die komplette Halterung mit Schraube ausgetauscht, das half eine Zeitlang... Das gleiche passierte hin und wieder mit dem Stickfuß, allerdings sind mir dabei immer nur die Nadeln kaputt gegangen und nichts an der Maschine.
    Ich konnte auch noch nicht feststellen, dass die Titan-Nadeln besonders haltbar sind, bei mir brechen die genauso wie die anderen.

    LG
    Annemarie
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    (Karl Miziolek)

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