Quiltlinien aufzeichnen

Federkranz Oval

Blätterranke

kleine Blätterranke

Meander

 

Wie kommt mein Quiltmuster auf den Stoff?

 diese Frage taucht immer wiedermal auf und ich habe mal aufgeschrieben, was ich zusammentragen konnte und wie ich es schon angewendet habe.

 Ich selbst mag am liebsten fertige Schablonen, oder zeichne Freihand.

Das Sandwich muss vorher schon montiert sein. Man kann es dann mit oder ohne Rahmen gleich quilten, oder es ist in meinem Stangenrahmen eingespannt.

*Markieren Sie nur soviel, wie Sie so-in-etwa in einer „Sitzung“ quilten können, ggf. noch einmal nachzeichnen.

Freihand

Die leichteste, und schnellste Methode ist das Freihand-Zeichnen. Dafür kann man einen weißen Stift - Aquarellstifte, Faber Castell - für dunkle Stoffe verwenden, einen farbigen Stift für helle Stoffe.

Probleme bereiten Rottöne, diese also meiden..

Nötigenfalls kann man auf Nummer sicher gehen, wenn man ein Stückchen Stoff mit den Stiften beschreibt und das dann versucht auszuwaschen - bleibt Farbe zurück - muss man auf eine andere Farbe gehen. Ich verwende blaugrau bei hellen Stoffen.

Besser geeignet ist ein Bleistift, ich verwende den Bleistift von Millersquilting.

Gerade teste ich den Minenstift extra fein, Minen in weiß, von Prym. Das ist eine Markierhilfe in Form eines Kulis. Linienbreite 0,9 mm.

Quiltschablonen

 sie sind für mich das einfachste Mittel, ich lege diese auf einen dunklen Stoff, nehme einen weißen Kreidestift (Faber Castell, Aquarellstifte) und zeichnen das Muster auf den Stoff.

Scherenschnitt

Wenn ich ein eigenes Muster verwenden möchte, kann das beispielsweise mit einem Scherenschnitt gemacht werden. Diesen dann wie eine gekaufte Schablone auflegen und abzeichnen.

Freezer Paper

Wenn ich ein Muster aus einem Buch verwenden möchte, kann ich das Motiv auf Freezer Paper zeichnen.

Man kann es auch mit dem Drucker ausdrucken, das FP muss auf DIN A4 zugeschnitten werden (Drucker testen, ob er das FP auch nimmt!). Ausdruck auf die nicht glänzende Seite machen!

Dann mit der Maschine über die Linien nähen (ohne Faden), das Papier wird also entlang den Linien perforiert, Stichlänge 2,5 und eine 80er oder 90er Nadel verwenden.

Dann wird dies auf den Stoff aufgebügelt und die Linien mit den Clover Kreiderädchen mehrmals nachgefahren.

Das Freezer Paper kann dann behutsam abgezogen werden, zurück bleiben die Pünktchen des Puders.

Wenn man etwas vorsichtig das FP abzieht, kann man es mehrmals verwenden.

Für diese Markierhilfe gibt es das Puder zum Nachfüllen in versch. Farben, also für helle und dunkle Stoffe.

Gitterfolie

Die gleiche Methode kann man mit einer Gitterfolie anwenden, die es zu kaufen gibt.

Auf das Gitter die Motivlinien nachzeichnen und dafür einen wasserlöslichen Stift verwenden. Die Gitterfolie auf den Stoff legen, nicht verschieben!

Dann mit dem Kreidepulver- oder -stift nachfahren, mehrmals hin- und herbewegen.

Die Folie kann nach Gebrauch dann gespült und wiederverwendet werden.

Das klingt alles recht aufwändig...ist es ja auch. Aber für einen Handgequilteten Quilt ist es nicht zuviel Aufwand, wir werden mit einem tollen Ergebnis belohnt.

Wenn Sie weitere Ideen oder bessere Anwendungsmöglichkeiten kennen, lassen Sie es mich wissen....man lernt nie aus.

 

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